Soundtrack zur Volksverhetzung: Neonazis verbreiten Hass-Musik auf Spotify und Deezer

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Ihre Musik läuft auf rechtsextremen Demonstrationen und Festivals wie im thüringischen Themar. Doch der Soundtrack zu Volksverhetzung und rechter Gewalt ist mittlerweile auch auf Plattformen wie Spotify und Deezer erhältlich. Neonazi-Labels nutzen die Streamingdienste, um ihre Hassgesänge zu verbreiten und Geld zu verdienen. 

Dortmund ist eine der Hochburgen der Neonazi-Szene in Westdeutschland. Rechtsextreme der Kleinstpartei "Die Rechte" treten dort zu Wahlen an, haben einen Sitz im Stadtrat. Vor allem aber gehen sie regelmäßig auf die Straße. In den vergangenen Jahren demonstrierten die Neonazis manchmal sogar im Wochentakt. Sie halten Reden, die mal unter, mal weit über der Schwelle zur strafbaren Volksverhetzung liegen.

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