Fall aus Hannover sorgt für Kritik – Unterschätzen die Behörden die Gefahr von rechts?

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Dutzende Schusswaffen, kiloweise Munition. Dazu Nazi-Devotionalien und gut 100.000 Euro Cash. All das hat die Polizei in der vergangenen Woche aus einer Wohnung in Hannover geräumt. Hinweise auf einen politischen Hintergrund wollen Polizei und Staatsanwaltschaft nicht erkennen, dafür werden sie nun kritisiert. Unterschätzen die Behörden die Gefahr durch bewaffnete Rechtsextreme? 

Waffen, Nazi-Devotionalen und Geld 

Auf die Spur kommen die Ermittler dem 29-jährigen Besitzer der Waffen im Internet. Im Namen seines Vaters wurde offenbar über ein Internetportal versucht, eine scharfe Pistole zu bestellen. Das Ermittlungsverfahren läuft rund anderthalb Monate, wie die Polizei Hannover in einer Presseerklärung mitteilt. Dann erfolgt schließlich der Zugriff. Zuerst treffen die Polizisten in der Nähe des Wohnhauses im Hannoveraner Stadtteil Stöcken auf den 53-jährigen Vater, kurz darauf in der Wohnung auf den Sohn.

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